Die letzte Führungsaufgabe
Es beginnt klein: mit einem Gespräch, einer Werte-Erhebung und ein paar Stunden gemeinsamen Nachdenkens. Was daraus wird, entscheiden Sie danach – weiter unten auf dieser Seite finden Sie, was möglich ist, wenn Sie weitergehen wollen.
← Zurück zur ÜbersichtDer kleine Anfang
Kein Programm, keine Verpflichtung, keine Angebotsmappe. Ein Kennenlernen, eine Standortbestimmung, ein paar gute Gespräche. Mehr braucht es zunächst nicht – und für viele ist das schon der entscheidende Schritt.
Das Kennenlernen
Wir sprechen darüber, wo Sie stehen: Was steht an, was beschäftigt Sie, was haben Sie sich schon überlegt? Und ganz nebenbei klärt sich die wichtigste Frage – ob es zwischen uns passt. Bei einem Thema wie diesem entscheidet das mehr als jedes Konzept.
Ihre Werte-Erhebung
Sie füllen den Core Values Finder™ in Ruhe selbst aus, wann es Ihnen passt. Niemand schaut Ihnen dabei zu, niemand kommentiert. Sie erhalten Ihren persönlichen Report: Ihr Werteprofil, Ihre drei Kernwerte und erste Hinweise darauf, was Sie antreibt.
Auswertung und Perspektiven
Im ersten Gespräch lesen wir Ihr Profil gemeinsam – nicht als Befund, sondern als Ausgangspunkt. Wo deckt es sich mit Ihrem Erleben, wo überrascht es Sie? In den weiteren Gesprächen geht es um das, was daraus folgt: welche Perspektiven sich für die Zeit nach der Führungsrolle abzeichnen und welche davon tatsächlich zu Ihnen passen.
Wie es weitergeht
Manche haben nach diesen Gesprächen, was sie brauchten: Klarheit und eine Richtung. Andere wollen weiterarbeiten – an der Übergabe, an der Vision, am konkreten Plan. Dann vereinbaren wir weitere Termine, in Ihrem Rhythmus. Es gibt kein Paket, das Sie abnehmen müssen.
Der Einstieg ist bewusst klein gehalten. Sie binden sich an nichts, und Sie erfahren trotzdem etwas Substanzielles über sich – belastbar erhoben, nicht aus dem Bauch heraus.
Das vollständige Programm
Für alle, die den Übergang über Monate oder Jahre systematisch gestalten wollen. Was jetzt folgt, müssen Sie für den Anfang nicht gelesen haben – es zeigt nur, wohin der Weg führen kann.
Drei Ausgangslagen
Der richtige Zeitpunkt ist früher, als die meisten denken. Je nach Abstand zum Ausstieg sieht die Begleitung anders aus – im Takt wie in der Tiefe.
Frühe Planung
ab 50 Jahren · einige Jahre vor dem Ausstieg
Die Weichen werden gestellt, solange alle Optionen offen sind: Welche Rolle soll das Unternehmen künftig in Ihrem Leben spielen? Was soll bis dahin aufgebaut sein?
Takt: zwei bis drei Sessions pro Jahr über mehrere JahreAktive Übergabe
ab 55 Jahren · drei bis fünf Jahre vor dem Ausstieg
Jetzt wird es konkret: Übergabe-Szenarien, Timing, Nachfolgeregelung – und parallel die Frage, was Sie selbst danach trägt. Beides gehört zusammen.
Takt: quartalsweise Sessions über zwei bis drei JahreNach dem Ausstieg
in den ersten zwei Jahren danach
Der Schritt ist vollzogen, und die Leere ist spürbar. Hier geht es um Neuorientierung und darum, jahrzehntelange Führungserfahrung in eine neue, tragfähige Form zu bringen.
Takt: intensive Begleitung über sechs Monate, danach Follow-upSechs Phasen
Die drei Schritte Standort, Richtung und Weg entfalten sich in sechs aufeinander aufbauenden Phasen. Sie werden nicht starr abgearbeitet, sondern auf Ihre Ausgangslage zugeschnitten.
PHASE 1 Strategie des Ausstiegs
Ziel: eine belastbare Übergangs-Roadmap und ein Timing, das zum Unternehmen und zu Ihnen passt.
- Szenarien für verschiedene Ausstiegswege, mit Konsequenzen durchgerechnet
- Realistische Zeitachse statt Wunschdatum
- Abgleich mit der Nachfolgesituation im Unternehmen
PHASE 2 Identität und Biografie
Ziel: verstehen, was Sie in Ihrer Führungszeit tatsächlich getragen hat – und was davon unabhängig von der Rolle weiterbesteht.
- Strukturierte Reflexion der Führungsbiografie
- Werte-Standortbestimmung mit dem Core Values Finder™
- Identifikation der Kernkompetenzen, die in neue Kontexte übertragbar sind
PHASE 3 Vision und Sinn
Ziel: eine konkrete Vorstellung davon, wofür Sie künftig Ihre Zeit einsetzen – nicht als Hobby-Liste, sondern als tragfähiges Engagement-Portfolio.
- Entwurf verschiedener Lebensentwürfe und ihr ehrlicher Vergleich
- Integration der eigenen Werte in die Lebensplanung
- Aufbau eines Engagement-Portfolios: Mandate, Mentoring, gesellschaftlicher Beitrag
PHASE 4 Beziehungen und Netzwerk
Ziel: ein Netzwerk, das auch ohne Visitenkarte trägt – und ein konstruktives Verhältnis zur eigenen Ex-Organisation.
- Netzwerk-Analyse: Welche Beziehungen bestehen über die Rolle hinaus?
- Entwicklung eines Alumni-Verhältnisses zum Unternehmen
- Vorbereitung auf Mentoring- und Beiratsrollen
PHASE 5 Resilienz und Vorsorge
Ziel: gewappnet sein für die Phasen, in denen der Übergang schwer wird – und sie nicht allein durchstehen müssen.
- Umgang mit Statusverlust, Leere und Relevanzfragen
- Antizipation kritischer Momente, bevor sie eintreten
- Aufbau eines persönlichen und professionellen Unterstützungsnetzes
PHASE 6 Umsetzung und Nachhalten
Ziel: aus Vorsätzen werden Schritte – überprüfbar und mit Begleitung.
- 90-Tage-Aktionsplan mit konkreten, überprüfbaren Schritten
- Quartalsweise Review-Gespräche
- Laufende Anpassung, wenn sich die Lage ändert
Das Messinstrument und zwei Zusatzmodule
Grundlage der Standortbestimmung ist der Core Values Finder™ – ein wissenschaftlich validiertes Assessment, das Werte, dahinterliegende Bedürfnisse und den Weg ins Handeln verbindet. Ich bin für seine Anwendung zertifiziert (CVF-2026-0005). Je nach Ihrer Situation kommen zwei Module hinzu.
Spiritualität und Sinn
Für Menschen, denen die Sinnfrage im Übergang besonders nahegeht. Raum für die Fragen, die jenseits von Planung liegen – und für eine werteorientierte Lebensgestaltung, die darauf antwortet.
Partnerschaft und Familie
Der Ausstieg verändert nicht nur Ihren Alltag. Dieses Modul bezieht Partnerin oder Partner ein: gemeinsame Gespräche über das, was sich zu Hause verschiebt, wenn plötzlich alle Zeit da ist.
Woran Sie merken, dass es wirkt
Ein Übergang lässt sich nicht auf eine Kennzahl reduzieren. Aber er lässt sich beobachten. Wir halten den Verlauf in einem persönlichen Dashboard fest – nur für Sie, nicht für Dritte.
Zur Einordnung: Die verwendeten Skalen sind Instrumente der Selbstbeobachtung und dienen dem Gespräch – sie sind keine Diagnostik. Zeigt sich im Verlauf eine ernsthafte seelische Belastung, verweise ich ausdrücklich an therapeutische Fachleute. Coaching ersetzt keine Behandlung.
Wie die Zusammenarbeit aussieht
Der Zuschnitt richtet sich nach Ihrer Ausgangslage. Diese Bausteine stehen zur Verfügung:
Diese Bausteine kommen erst ins Spiel, wenn Sie sie wollen. Begonnen wird immer klein – mit dem Kennenlernen, der Werte-Erhebung und ein bis drei Auswertungsgesprächen. Alles Weitere ergibt sich daraus oder eben nicht.
Fangen wir mit einem Gespräch an.
Ein bis zwei Stunden, am liebsten persönlich bei Ihnen. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und Sie entscheiden danach in aller Ruhe, ob und wie es weitergeht. Vertraulich und ohne Verpflichtung.
Kennenlernen vereinbaren